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Quartettverein ehrt seinen Leiter

Beim Herbstfest wird Dirigent Otto Groll für seine 50-jährige Tätigkeit ausgezeichnet

BOCHOLT (hms). Otto Groll steht 50 Jahre am Dirigentenpult des Bocholter Quartettvereins. Grund genug, dieses Jubiläum im Rahmen des Herbstfestes besonders zu begehen. Klemens Rademacher, der zweite Vorsitzende des Vereins, ließ die gemeinsamen Jahre mit einem humorvollen Bildervortrag noch einmal Revue passieren. Mit Groll zusammen haben die Sänger viele Höhepunkte erlebt.

Allein zehn Mal in seiner Geschichte ist der Chor Meisterchor gewesen. Daran war Groll sieben Mal beteiligt. Mit großartigen Solisten wie Ivan Rebroff, René Kollo und Hermann Prey hat der Chor zusammen gesungen.

Auf ihren Auslandsreisen zog es die Sänger nach Brasilien, Nigeria, Südafrika, Kanada und zwei Mal nach Kalifornien. Und auch an der Ostküste der USA haben sie gesungen.

Neben einer großen Ehrenurkunde bekam der Jubilar von den Sängern ein Foto des Chores mit einem „süßen” Rahmen überreicht. Ob er ihn jemals anknabbern wird, wird sein Geheimnis bleiben. Wie es sich für einen Chor gehört, ließen die Mitglieder ihren Dirigenten, der nicht nur Chorleiter ist, sondern auch selbst schon viele Lieder geschrieben hat, musikalisch hochleben.

Groll selbst erinnerte sich noch gerne daran, wie es damals gewesen war, als der Vorsitzende Theo Ostendorf auf ihn zugekommen war. „Das war 1965, und zwei Jahre später wurde ich dann noch einmal von Franz Tenbrock angesprochen, ob ich nicht Interesse habe, im Quartettverein zu arbeiten. Ja, und so bin ich seit 1967 dabei”, sagte Groll.

Bocholter-Borkener Volksblatt, 2. Oktober 2017


Seit 50 Jahren dirigiert Otto Groll den Quartettverein. Mit Ehefrau Heidi zeigt er sein Geschenk. Foto Herbert Sekulla

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